Monatliches Archiv: Mai 2008

Shut

Diafilmscantestzufallexperiment und so weiter

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Keine Kreuze mehr bei DM

Mittlerweile ist es Wochen her, dass ich DM das erste Mal darum bat meinen Dia Film mit der Bus Serie zu entwickeln. Ich kreuzte auf dem Umschlag Dia Entwicklung ohne Rahmung an und freute mich vier Tage sp?ter nicht dar?ber den Umschlag ohne jegliche Entwicklugn zur?ckzubekommen. Stattdessen eine hirnrissige Mitteilung dar?ber, dass Diafilmentwicklung und die dazugeh?rigen Abz?ge teurer als Entwicklung und Abzieherei von Negativfilmen ist. Dazu sollte ich nochmals ankreuzen, ob ich den Auftrag mit oder ohne Rahmung ausf?hren m?chte. Ich kreuzte ohne Rahmung an.

Wiederum drei Tage sp?ter erhielt ich wieder den unentwickelten Film zur?ck. Ohne Mitteilung. Laut Mitarbeiterin sei eine Diafilmentwicklung ohne Rahmen einfach nicht m?glich. Ich t?tete darauf den Film nochmals ein, kreuzte “Weitere Produkte” an und schrieb “BITTE IN C-41 ENTWICKELN“. Darauf wartete ich wiederum eine Woche lang bis eine erneute Nachricht im Umschlag kam, die kurz und knapp aussagte:

Die Entwicklung von Diafilmen in Negativchemie ist aufgrund des technologischen Fortschritts nicht mehr m?glich.

Mich erfreut diese Nachricht auf keinen Fall. Ehrlich gesagt ist das Ganze ausgekochter Bullshit, aber so oder so blieb mir nichts anderes ?brig als die Serie als Dias mit Rahmung entwickeln zu lassen. Heute habe ich den Film abgeholt und 12? daf?r gezahlt, da die Abz?ge und die Dias einfach klasse aussehen. Leider kann ich sie trotz Diascanner nicht digitalisieren und zeigen, da dieses Teil nahezu antik ist jedes Dia viel zu dunkel scannt. Vielleicht findet sich noch ein anderer Weg. Hoffentlich.

Komme was wolle werde ich eine Auswahl der Serie sp?testens am 20. September auf dem Jugendkulturtag ausstellen, wenn das unf?hige Organisationsteam mir mal antworten w?rde. Pfff..

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Colours

Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr daran geglaubt jemals eine Antwort auf meine letzte E-Mail an die Veranstalter des Fotowettbewerbs zur “D?ren leuchtet” Aktion zu bekommen. Vor viel zu langer Zeit hatte ich diese schon abgeschickt. Doch heute um die Mittagszeit erreichte mich folgende Antwort.

Sehr geehrter Herr Staemmler,

herzlichen Gl?ckwunsch, sie haben mit einem ihrer Bilder den 1. Platz im
Fotowettbewerb “D?ren Leuchtet” gemacht. Bitte melden sie sich schnellst
m?glich bei mir, da wir unter anderem Konzertkarten f?r alle Gewinner haben.

Sie erreichen mich unter Mobil: XXX

Freundlich gr??t vom Annaplatz

XXX

Konkret stehen mir nun 150? und eine Karte f?r das Herbert Gr?nemeyer Konzert am Samstag in D?ren zu. Freitag soll es eine kleine Pressekonferenz in D?ren geben bei der die Gewinne ?berreicht werden. Am Telefon klang das alles noch sehr vage und ich glaube immer noch nicht so wirklich daran. Besonders interessiert es mich wie Das Brauhaus als Veranstalter des Wettbewerbs der ?ffentlichkeit erkl?ren will, warum es ?ber ein halbes Jahr braucht, um die eingegangen Fotos auszuwerten. So schwer kann das wohl nicht sein. Egal. 150? kann ich gut gebrauchen.

Doch die letzte Frage, die sich mir stellt ist. Welches Foto ist denn nun gemeint? Ich hab mindestens f?nf verschiedene eingeschickt. Ich hoffe es ist dieses hier.

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2007.8.16-27

Beginn des aktuellen Schuljahres vom 16. bis zum 27. August, zehn Zeichnungen auf Kalendarpapier mit einem F?llfederhalter, veranschaulicht Langeweile, nicht vorhandene Sozialisation im Kreis der Mitsch?ler und mich selbst. Klicken nicht vergessen, aber aufgepasst: 2000px ahead!

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Lernen

Ich bin dann mal wieder ?”)%/!?”!)(?%(!”?!ARGHS.

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Give The Money!

So langsam bewegt sich mein Barverm?gen in v?llig anormale Dimensionen. Das ist gar kein Vergleich mehr zu fr?her. Mal ganz ehrlich: So viel Zaster hatte ich noch nie in der Hand. R?ckblickend h?tte ich aber doch nach einem 500 Euro Schein verlangen sollen. Was das f?r ein Gef?hl gewesen w?re.

Naja, eigentlich auch nicht so wichtig. Am Ende der Woche ist es wieder weg. Urlaub & F?hrerschein sind Schuld.

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Kasetten?

?ber Norman erfuhr ich heute von der Kasette in Leipzig, die am morgigen Mittwoch er?ffnet, w?hrend ich meine Musterung ?ber mich ergehen lasse. Dieses Projekt finde ich pers?nlich sehr sehr sehr gut und eigentlich bin ich auch sofort gewillt ein Tape dorthin zu schicken. Doch leider mangelt es mir dauerhaft an Zeit. So eine Sauerei

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Sterben f?r Anf?nger


YouTube Direktsterben

Diesen Film habe ich gestern zusammen mit Ju gesehen und bin hellauf begeistert. Lange habe ich nicht mehr so gut gelacht. Absolute Empfehlung!

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An alle Hamburger

Ich wei?, dass dieses Blog nicht von Massen gelesen wird. Dennoch hier ein kleiner Aufruf: Marcel sucht eine Wohnung in Hamburg. Sonst ist er bald obdachlos! Nebenbei ein wenig Werbung f?r sein illustriertes, interessantes, pers?nliches Blog, welches auf den Namen Uarrr?getauft wurde.

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Schwul

Das Theaterst?ck unseres Literaturkurses war einfach gestrickt. Kriminalkom?die, Englisches Landhaus, Ende des 19. Jahrhunderts, Eltern m?ssen aus dem Haus, schwuler Sohn allein, viel Verwirrung, G?ste, Verr?ckter, ahnungsloser Sherlock Holmes, gro?e Aufl?sung und das war’s schon. Nat?rlich ist Verwirrung allein nicht lustig, ?ber lustige Nachnahmen oder kleine Wortspiele kichert sowieso keiner, Anspielungen auf bekannte Geiger klappen ebenfalls nicht. Deswegen musste der Sohn des Hauses schwul sein.

Unser Hauptdarsteller hat den schwulen Sohn nie allzu ?bertrieben gespielt. Leicht nasale Stimme, t?nzelnder Gang mit viel H?fte, Hang zur Farbe Pink. Diese grundlegenden Klischees, die man aus Funk und Fern kennt, bediente er vorz?glich. Ein Vergleich mit Herbigs “Traumschiff Surprise” oder den etlichen Schwulensketchen der niveauarmen deutschen Fernsehkom?dianten w?rde trotz allem nicht richtig z?nden. ?bertriebene Schminke, auff?llige Kleidung lie?en wir ebenfalls weg. Ein wei?es R?schenhemd, schwarze Hosen und ein pinkes Halstuch war alles, was ihn ?u?erlich zum Schwulen werden lie?. Ich m?chte nicht sagen, dass er einen schlechten Schwulen spielte. Stattdessen m?chte ich betonen, dass er das Schwulenklischee auf das Mindeste reduzierte.

Trotzdem reichte es, damit die Menge lachte. Die letzte M?glichkeit des St?ckes, um die Zuschauer zu am?sieren, war der schwule Sohne. Und diese M?glichkeit war genau die richtige, damit die Leute auf ihre St?hlen immer wieder in minutenlanges Gel?chter ausfallen. Dabei war zuletzt ein Ziehen an seinem pinken T?chlein genug.

Hauptsache war es, dass die Leute lachten, sich am?sierten, dass es ihnen, dass es uns gefiel. So kam es auch. Tats?chlich hatten wir sehr viel Spa? und es war eine wundervolle Erfahrung auf der B?hne zu stehen. Das bereue ich auf keinen Fall. Dennoch ersch?ttert mich die Tatsache. Die Tatsache, dass es unbedingt einen Schwulen braucht.

Es braucht einen Schwulen, damit Menschen lachen.

Vielleicht sehe ich die Sache zu ernst. Aber ist es nicht einfach bizarr, dass dieses von den Medien gesponserte Klischee eines Schwulen, welches nat?rlich nichts mit der Realit?t gemeinsam hat, dazu ausreicht Hunderte zum Lachen zu bringen. Schwule lachen wahrscheinlich selbst dar?ber. Es ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass dieses Klischee eine Form der Sexualit?t, eine Kultur, eine Gruppe von Menschen angreift. W?re der Schwule ein Ausl?nder gewesen, h?tte niemand gelacht. Proteste w?re wahrscheinlich gewesen. W?re der Schwule ein Neonazi gewesen. Okay, ich h?tte mich kaputt gelacht, aber sonst wohl kaum jemand. Die Fraktion aus der Nachbarstadt w?re sicherlich am Start gewesen.

Schwule und ihre angeblichen Eigenschaften, ihr Klischee werden also dahingehend relativiert, dass es kein Problem mehr ist, wenn Leute dar?ber lachen. Es sind ja nur Schwule. Nur Menschen. Wie kann man aber immer noch ?ber ein solch ausgeleiertes und verlogenes Klischee lachen? Wie arm ist diese Menge, die ein wenig schwul in der heutigen Situation, wo sie eigentlich tagt?glich mit dem Klischee konfrontiert werden, derart lustig findet?

Vielleicht sehe ich die Sache zu ernst. Aber so oder so bleibt mir ein mulmiges Gef?hl im Magen, wenn ich dar?ber nachdenke.

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