Der einzige seit Monaten auf diesem Blog vergammelnde Entwurf eines Eintrages hat den Titel “Peanut Butter Jelly Time” und ich würde ihn verdammt gern bloggen, aber leider geht das nicht, da in den Einträgen per CSS ein Rahmen für die ganzen Bildchen hier definiert ist, und weil es in dem Eintrag um den legendären Bananensmiley geht, den es jetzt endlich auf diesem Blog gibt, kann ich ihn einfach nicht bloggen, da da sonst dieser Rahmen drum wäre und das sähe halt verdammt beschissen aus, aber darüber will ich hier gar nicht schreiben.
Stattdessen erzähle ich euch lieber, was ich den ganzen Tag so mache: Ich gehe in die Schule, ich verbringe Zeit mit meiner Liebsten, ich gehe zur Arbeit, ich habe nciht nur ein Ehrenamt. Ich organisiere Konzerte, eine Abi-Zeitung, Ausstellungen und jede Menge Kleinkram. Ich mache Fotos, Plakate, Flyer und Basteleien. Ich konsumiere dieses Web 2.0 ohne Ende, ich blogge, ich twittere und blippe sogar hin und wieder. Ich höre verdammt viel Musik, gucke viel zu viele Serien und bessere Filme als du. Ich weiß viel zu viel über ein paar der unwichtigsten Dinge der Welt. Darum geht es hier.
Ich habe nämlich keine Zeit und keine Lust, um mich über derartige SmileyProblemchen zu kümmern. Im Gegensatz zu meinen restlichen Aktivitäten ist so etwas Kleinkram, unwichtig und steht im Regal ganz unten bei den billigen Produkten. Es sollte mich eigentlich überhaupt nicht tangieren und frühestens beim nächsten WordPress Update mal wieder an der Tür zu meinem Bewusstseinszentrum klingeln.
Und trotzdem sind es diese kleinen unwichtigen Dinge, die mich tagtäglich darüber nachdenken lassen, ob das Ganze nicht irgendwie zuviel ist. Ob da verschiedene Sachen nicht einfach zu kurz kommen, ob diese Pflichten überhaupt wichtig für mich sind. Ich könnte mir auch einen Job suchen, der weniger Zeit beansprucht. Ich könnte ein paar meiner freiwilligen Aufgaben an andere abgeben. Ich könnte verdammt nochmal weniger Versprechen geben, sodass ich mehr davon auch wirklich einhalten kann.
Während ich bei diesen Gedanken an manchen Tagen zu dem Schluss komme, dass das doch alles viel zu viel ist und ich das nicht schaffen kann, denke ich heute mal wieder: “Was wäre, wenn ich das ganze Zeug nicht machen würde?” Und die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Ich wäre nur ein halber Mensch, ich wäre nicht ich.
4 Kommentare
Die Dinge die du da oben so schön aufgelistet und verlinkt hast sind aber nunmal auch nicht nur Dinge sondern da stecken Menschen hinter, die sich darauf verlassen, dass du Sie vernünftig erledigst, wenn du sagst dass du sie erledigst. Da muss man nunmal manchmal Prioritäten setzen können. aber das nätürlich nur meine Meinung
schön geschrieben. ein wenig drastisch formuliert vielleicht. und was den rahmen angeht: einfach style=”border:none !important” schreiben. dann erscheint er nicht mehr^^
@Ju: Ich arbeite dran
@jonas: Drastisch passt gut und das mit dem style Element kannste vergessen. Da bin ich ja mal viel zu faul, um das jedes Mal in der HTML Ansicht des Editors hinein zu pappen… :haha:
ich dachte du wolltest nur einmal über das smiley bloggen… nun. dann ist das natürlich doof.