Fundsachen

02

03

| Kommentieren

Nachschlag

04

Bevor irgendjemand sonst in diesem Selbstdarstellungsuniversum voller Eigenheiten (gemeint ist das, was andere gern als Blogosphäre bezeichnen) es tut, fasse ich mir einen Vorsatz für das Jahr 2010: Mehr fotografieren.

Nicht mehr und nicht weniger werde ich mir vornehmen, denn seien wir mal ehrlich: Die Ausbeute dieses Jahr war mies, vereinzelt, oft mittelmäßig und fast immer ohne wirkliche Bedeutung. Abgesehen davon, dass es mir gefällt mich selbst und meinen Fotokram öffentlich schlecht zu machen, ist natürlich auch ein Stück Wahrheit unter diesem Satzschrott begraben. Daher dieser Vorsatz und ich kann euch, verbliebenen, treuen Lesern daher nur einen Rat geben: Wartet ab und falls das mit dem Vorsatz klappt, dann werdet ihr es hier schon merken.

| 4 Kommentare

Dezember

07

06

03

20

19

12

11

09

10

15

| 1 Kommentar

Herbst/Neustart

18

15

13

07

06

01

Ju und ich waren vor einiger Zeit im Wald und ich verschoß mal wieder nahezu einen ganzen Film mit dem immer gleichen Motiv. An den Bäumen wird Neustart betrieben und das muss ja auch mal jemand gebührend festhalten, oder?

| 3 Kommentare

Aachen

Unbenannt-13

| 3 Kommentare

Woods

01

02

05

06

07

08

10

11

13

17

19

20

21

24

Als wir das hohe Venn bzw. die belgische Grenze vor ca. einem Jahr besuchten, sah es dort lange nicht so grün und herbstlich aus wie in diesem Jahr. Ganz im Gegenteil: Damals lag Schnee. Das hier sind sage und schreibe 13 14 Bilder von einem mit der Canon TX (+50mm as usual) vollgeknipsten und auf 400 ASA gepushten Fuji Superia. Ich finde die Fotos super und sie geben die Stimmung unseres Spaziergangs bzw. die Stimmung im Wald sehr gut wieder, sodass ich direkt dorthin zurück will, um weitere Fotos zu machen.

Den Film hatte ich zuvor im örtlichen “Fotofachgeschäft” aka Photo Porst gekauft, wo uns der unfreundliche, dazu inkompetente und auch noch altkluge Typ auf Grund der Nachfrage, was die Entwicklung denn bei ihm so koste und ob er das dann auch zu CEWE schicken würde, fast eine halbe Stunde lang erklärte, dass sein Papier premiumer sei als bei DM (obwohl ich das nicht wissen wollte), dass CEWE ja Verbrecher und Betrüger sind und dass uns der Monitor tagtäglich belügt und so weiter und sofort. Wollte ich nur ein mal erwähnen, um folgendes zu schlussfolgern: Lasst den Typen in Friede irgendwann seinen Laden zu machen und geht vorher bloß nicht dorthin.

| 8 Kommentare

“He’s off the map!”

02

Nichts großartiges ist passiert und das Leben nach der Arbeit langweilt zutiefst. Zwischen Müdigkeit und Unternehmungswillen herrscht alles andere als Einigkeit. Herumsitzen, Fernsehen, Internet, mal was zu Essen machen und die To-Do Liste in den Mülleimer werfen. Aus dem Fenster schauen macht den Anschein eine attraktive Beschäftigung zu sein, obwohl es gleich sowieso dunkel wird. Das Internet bietet zu viel, anstatt dich ordentlich zu unterhalten, das Fernsehen ist das Fernsehen, zu viel Essen ist nicht gesund und die Dinge auf dieser dämlichen Liste sind dämlich. An allen Ecken und Enden ruft dennoch etwas danach getan zu werden. Alles ist gräßlich und grau: Die Platte zu oft gehört, das Buch schon ein Mal gelesen und die Schuhe erst letzte Woche geputzt.

Irgendwie ist alles wie immer und trotzdem schlimmer als sonst, weil der Antrieb fehlt mal etwas daran zu ändern. Festgefahren im Selbstmitleid. Nachdem man dann stundenlang leidige Gedanken hin und her gewälzt hat, kommt die Einsicht: Das ist der Zustand und du darfst ihn selbst ändern. Viel Spaß!

Und plötzlich ist alles wieder toll. Du begeisterst dich für die neue Band, freust dich für deine Freunde oder Fremde und findest die neue Folge dieser oder jener Serie besser als die letzte. Du beginnst damit dich an die dämliche Liste zu trauen, streichst etwas durch, schreibst etwas dazu. Tatsächlich machst du etwas und liebst es. Dämlich scheint gestern gewesen zu sein.

Zum Ende klingt der Tag wie das Theme aus Vergiss mein nicht.

Auch getagged | 1 Kommentar

Schwarzweiß

11

13

12

Unbenannt-8

05

06

11

12

Die Schnapschüsse der letzten Monate aus zwei Schwarzweißfilmen: Nebel beim Zivilehrgang auf dem Ith in Holzen, Ju, Kleinstadttristesse, Treppenhaus, Besuch im Ludwig Forum zu Aachen, Schwesterherz und ich in Köln. Alles habe ich mit einer Canon TX und einem Canon 50mm f/1.4 oder einem Soligor 28mm f/2.8 auf Agfa APX400 geschossen. Ich glaube mindestens einen von den beiden Filmen habe ich auf 800 ASA gepusht. ‘Nuff said.

| 5 Kommentare

Fassaden

01

02

03

05

19

Mit meinen fünf Fotos für die Ausstellung und zum Thema Fassaden habe ich die Geschichte von Pier wieder aufgegriffen. Mein Ziel war es dieses Mal den langsamen Verfall und die stille Atmosphäre innerhalb des Dorfes den klaren Strukturen der Gebäude und ihrer Fassaden gegenüber zu stellen. Jetzt, nach der Ausstellung, gibt es das Ganze auch im Netz!

Auch getagged | 1 Kommentar

Meine Ausstellung und Ich

Als ich vor Monaten an dieser Stelle davon sprach, es würden große Dinge auf uns warten, meinte ich natürlich nicht eine unverhoffte Fülle an neuem Content auf diesen Seiten, sondern eine ganz andere äußerst zeitraubende Beschäftigung: Meine eigene, selbst-organisierte Fotoausstellung zusammen mit Florian und Jana.

Fassaden_Plakat

Fassaden begegnen uns überall. Seien es die bröckelnde Betonmauer des Altbaus um die Ecke, die leuchtende Fensterfassade in der Innenstadt oder die eigenen vier Wände. Alles ist Fassade. Selbst das ausdruckslose Gesicht der Kassiererin, wenn es mal wieder „Dreivierunfuffzich” heißt, kann ebenso eine Fassade sein. Tagtäglich akzeptieren wir die Fülle von ersten Eindrücken, ohne sie zu hinterfragen. Die Fragen nach dem Wer oder Was hinter der Fassade stellen wir uns in der heutigen, rasanten Zeit immer seltener.

Den individuellen Blick hinter die Fassade erachten drei junge Fotografen aus dem Großraum Köln als ein hohes Gut und veranstalten daher eine zweiwöchige Ausstellung unter dem Thema „Fassaden”. Jana Beyer (19), Florian Keller (20) und Daniel Staemmler (19) präsentieren jeweils ihre eigene Interpretation des Begriffs in Form von fotografischen Arbeiten jeglicher Couleur.

Anlässlich der Eröffnung werden alle Fotografien verkauft und ausgewählte Stücke zur Versteigerung angeboten und alle Erlöse werden dem Weitblick Köln e.V. gespendet. Die kürzlich in Köln gegründete Studenteninitiative setzt sich für einen weltweit gerechten Zugang zu Bildung ein – aktuell werden beispielsweise Bildungs-patenschaften an Kölner Grundschulen eingeführt. Geplant sind weitere internationale Projekte mit denen es Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, Sachverhalte zu erkennen und zu durchschauen – also hinter die Fassade zu blicken.

Der Schirmherr für diese Ausstellung ist Thomas Baumgärtel, welcher in aller Welt und insbesondere in Köln als der Bananensprayer bekannt ist.

Die Vernissage findet am Sonntag, den 27. September 2009 um 14 Uhr im Bürgerhaus Stollwerck statt; dort kann die Ausstellung bis zum 9. Oktober 2009 täglich von 9 bis 23 Uhr besichtigt werden.

Ja, Leute. Es steht fest. Am Wahlsonntag, den 27. September 2009 um 14:00 Uhr wird das Ganze eröffnet und alles weitere findet ihr nun ein paar Zeilen unter diesen. Ich bitte inständig um Verbreitung, Generve, Mundpropaganda und besonders gern einen Beitrag in eurem Blog/Twitter/Sonstwo über dieses Ding! Des Weiteren freue ich mich über doppeltundvierfach über den Besuch eines jeden der verbleibenden Leser dieses selten befüllten Blogs!

Auch getagged , | 4 Kommentare