Irgendetwas über Ryan Adams

Ryan Adams geht mir am Arsch vorbei. Oder sagen wir es besser so: Eigentlich darf ich mir keine Meinung über diesen Menschen bilden, denn alles was ich von ihm weiß ist, dass er so heißt, wie er nun mal so heißt, Musik macht und eine Reihe guter Starportraits in der National Potrait Gallery in London hängen, die er tatsächlich selber geschossen hat, zumindest wenn ich mich recht erinnre und nicht durcheinander werfe, uneigentlich aber ist er mir ziemlich egal. Okay, die Fotos sind von Brian Adams. Bis jetzt zumindest.

Sein Cover von “Times Like These” von den Foo Fighters ist nämlich wirklich großartig und deswegen auch der Eintrag hier. Bitte anhören!

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Absolute Giganten

“Die erste Sache an die ich mich erinnern kann ist, wie ich von meiner Mutter an Silvester ne Wunderkerze bekommen hab. Der Himmel war voll mit Raketen und Feuerwerkskörpern, die explodiert sind und sprühten und es war laut. Aber ich hatte keine Angst, sondern hab meine Wunderkerze in den dunklen Himmel gehalten und wie wahnsinnig geschüttelt. Ich hab sie so doll geschüttelt, so wahnsinnig doll wie ich irgendwie konnte, oder noch doller, bis ich nicht mehr konnte und immer weiter. Besinnungslos und immer doller. Und ich war klein und die Wunderkerze auch. Aber ich war beim Grössten und Unglaublichsten dabei, was ich je gesehn hatte. Das Tollste und Grösste was es gab und ich war dabei. Ohne das ich es wusste, dass ich irgendwas wusste. Ich glaub ich hab in meinem ganzen Leben nie wieder etwas so gemacht. So doll und kompromisslos und total. Ich glaub ich hab auch nie wieder in meinem Leben irgendwas erlebt, was so gross war und so gigantisch.”

- Absolute Giganten

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Another World


Als ich gestern Abend zu Ju fuhr lief dieser Song im Radio und ich blieb extra bis zum Ende des Songs im Auto sitzen, owbohl ich schon angekommen war und geparkt hatte. Das ist eine hohe Ehre für einen Song, aber Antony und die Johnsons verdienen das, weil ich schon das letzte Album “I Am A Bird Now” war einfach wundervoll. Das neue Album mit dem Titel “The Crying Light” ist seit ein paar Tagen veröffentlicht und bei Pitchfork gibt es schon das neue Video.

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100 Meter Foto

Ja, das sind genau drei Begriffe in einer Überschrift, die nicht wirklich zusammen passen. Das ändert sich rapide, wenn man sich das neuste Projekt von Simon Hoegsberg anguckt. Der freie Fotograf aus Kopenhagen verbrachte nämlich vor zwei Jahren 20 Tage in Berlin damit ein 100m langes Foto unter dem Titel “We’re all gonna die – 100 metres of existance” zu produzieren.

Ich finde das Projekt großartig und für den Fall, dass ihr gerade nicht allzu viel oder nur banalen unwichtigen Kram zu tun habt: Guckt euch ruhig sein Portofolio an.

(via)

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Those Drowsy Days


vimeo Direktdrowsy

Yoyo macht jetzt auch einen auf Stop Motion. Ich find’s gut und sage: Weiter machen!

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Karaoke? A Thing For Me!

Metronomy waren ja schon in pasQualles Jahres-Topliste in LPs ganz oben dabei. Genauso wie TV On The Radio mit denen ich leider so gut wie nichts anfangen kann. Aber naja, Metronomy scheinen wirklich etwas besonderes zu sein, denn das merkt man spätestens an diesem wunderbar abgedrehten Video.


vimeo Direktthing

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Breeden

Die Abgründe dieser ganzen Emo-Scene-Sonstwas-Kacke hatten wir ja des letztens schon zu Gast. Heute tauchen wir tiefer in die Abgründe des gutturalen Gesangs ab und schauen uns an, wie sich die heutige Jugend damit identifiziert. Ich bin stolz euch das Breeden vorstellen zu dürfen.


YouTube Direktbree

Unsere Freunde von Brokencyde hatten dazu übrigens auch etwas zu sagen:


YouTube Direktbreebree

Und wer sich fragt, woher der ganze Scheiss kommt, dem darf ich Job For A Cowboy vorstellen:


YouTube Direktbreebreebree

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Kim Høltermand

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Durch ein neues Feature bei Triangle Triangle (mein liebstes Blog) landete ich erneut auf dem Portfolio von Kim Høltermand. Über ihn (oder sie) weiß ich eigentlich gar nichts, aber das macht auch nichts, denn die Projekte, die auf der Seite zu sehen sind, sind einfach großartig. Hierbei darf man das einfach ruhig groß schreiben, denn der Stil Høltermand tänzelt irgendwo zwischen leichtem Retro-Look, Minimalismus und starker Aussage.

Zieht es euch einfach rein.

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Die fünf besten Platten 2008

Okay, okay. Zwei Anfragen reichen mir natürlich mehr als aus, um mit den Listenwochen bei DNSNFR fortzufahren. Vorher muss ich aber noch einen Donut essen und dabei darüber nachdenken, wie ich das durch die Überschrift gegebene Ziel dieses Beitrags umsetzen kann. Es wird nicht einfach.

Leider ist dieses kleingeschriebene Geschreibsel aus dem letzten Beitrag nicht gelogen, sodass es mir wirklich schwer fällt meine fünf Lieblingsplatten aus dem Jahr 2008 unter der Bedingung zu küren, dass sie auch in diesem Jahr erschienen sind. Ja, ich bemerke Trends zu spät und finde Sachen immer erst dann cool, wenn sie wieder uncool sind. Ich komme halt vom Land. Hust. Aber gut, fangen wir mit den schweren Aufgaben an. Hier also die fünf besten Platten 2008, die auch 2008 erschienen sind.

1. Bon Iver – For Emma, Forever Ago

2. Mount Eerie & Julie Doiron – Lost Wisdom

3. Algernon Cadwallader – Some Kind Of Cadwallader

4. This Town Needs Guns – Animals

5. … Who Calls so Loud – … Who Calls so Loud

Irgendwie sieht diese Liste schon kurz nach dem Erstellen komisch aus. Die ersten beiden Plätze sind dabei auf jeden Fall festgesetzt, wobei sich das Karussell insbesondere auf den Plätzen 3 bis 5 noch hätte drehen können. Naja fest steht, dass die fünf dort oben so oder so richtig gute Alben sind, die ich löblicher Weise sogar gekauft habe und mein eigen nennen darf.

Auf den imaginären Plätzen von 6 bis 10 hätten sich die Nouns von No Age, diese abgefahrene Fuck Buttons LP, das neue Album von Electric President und die zweite Platte von EF getummelt. Und eigentlich bräuchte es noch eine Extra-Liste für all die genialen 7″, 10″ und Split-Veröffentlichungen. Weil es diese bräuchte gibt es diese nun einfach:

1. Wishes On A Plane – This Faint Line 10″

2. Patterns/The Falcon Five Split LP

3. Battle Of Wolf 359/Kaddish Split 7″

4. Me And Goliath/Grave, Shovel… Let’s Go! Split 7″

5. Mr. Willis Of Ohio – Eure Welt 7″

Bevor wir nun zu der ultimativen letzten und einfach besten Liste für dieses Jahr kommen, die endlich etwas darüber aussagt, welche Platten ich nun wirklich ungeachtet des Veröffentlichungsdatums am besten fand, dürfen wir auf keinen Fall die Honorable Mentions vergessen, die an dieser Stelle von Platten geprägt wird, die eigentlich genauso in diese zwei Listen dort oben passen würden, aber leider erst seit kurzem in meinem Gehör herumschwirren. Da wäre die letzte Platte von Akimbo, die erste richtige LP von Mesa Verde und natürlich diese absolut abgefahrene Grails LP. Ebenso gibt es Platten die gut waren, aber nicht gut genug, um es in eine Liste zu schaffen. Hierzu gehört unter anderem die The Devil, You + Me von The Notwist oder das Album von Retribution Gospel Choir.

Beschissen oder belanglos fand ich übrigens die neue Platte von Sigur Ros, die zweite LP von Pyramids, der neue Versuch von This Will Destroy You und die neue von Xiu Xiu. Weil die alle doof sind, gibt es auch keine Links und jetzt dürft ihr mich für meine Ignoranz steinigen!*

Da es nun schon verdammt spät ist und ich zwischendurch eineinhalb Stunden telefoniert habe, gibt es die richtige Liste mit den fünf besten Platten aus dem jahr 2008 ungeachtet des Veröffentlichungsdatums morgen oder so. Hah!

*Not.

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Die beste Platte 2008

Wenn ich mir diese Liste der 2008 erschienen Alben so anschaue, habe ich so gut wie nichts davon gehört und was ich so davon gehört habe, war meistens eher beschissen.*  Deswegen ist die Entscheidung zur Platte des Jahres für mich ganz einfach und das obwohl sie schon mal 2007 rausgekommen ist. Hier bitte schön.

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*Dies ist eigentlich nur eine lahme Ausrede dafür, dass ich den Trends immer wieder hinterhinke, viele gute zurecht gehypte Platten verpasse, viel zu viel ungute undergroundige Musik höre und ein totaler Musiknerd bin. Will jetzt noch jemand die Plätze 2 bis 5 sehen?

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